Rezession, Börsencrash, Finanzkrise – Diese Wörter begegnen uns tagtäglich in den Medien. Die Krise zieht ihre Kreise. netjobbing.de-Gründer Nils Dreyer zeigt in seinem Gründertagebuch auf foerderland.de auf, inwiefern junge Unternehmen von der aktuellen Situation betroffen sind und wie sie dennoch von der Krise profitieren können.
Krisenmanagement – die Krise nutzen!
Krisen werden immer mit schlechten Nachrichten verbunden und erhalten so schnell einen negativen Charakter. Doch eine Krise ist zugleich auch immer eine Chance – eine Chance für eine Veränderung oder eine Neuorientierung. Denn läuft alles gut, herrscht meist Trägheit. Erneuerungen oder neue Ideen sind dann nur schwer durchzusetzen. Aus einer Krisensituation heraus erhalten Veränderung und neue Ansätze eine realistische Chance zur Umsetzung.
Survival of the fittest – sich anpassen!
Eine Krise bedeutet aber nicht nur Veränderung, sondern auch Anpassung. Unternehmen müssen sich auf die neuen Marktbegebenheiten, die aus der Krise resultieren, einstellen. Hier sind kleine Unternehmen klar im Vorteil, denn sie sind flexibler und eher in der Lage, sich an neue Situationen anzupassen. Gemäß dem Darwinschen Konzept des „survival of he fittest” wird langfristig nur das wandlungsfähigste Unternehmen überleben.
Lösung – Profitables stärken
Natürlich bringt eine Krise für junge Unternehmen auch finanzielle Schwierigkeiten mit sich, die bewältigt werden müssen. Die Suche nach Investoren ist erschwert, mögliche Kooperationen werden verschoben oder getroffene Vereinbarungen können im Nachhinein nicht eingehalten werden. Als Gründer ist hier eine reflektierte Vorgehensweise gefragt. So sollte sich der Jungunternehmer fragen, welche seiner Produkte profitabel sind und diese kurzfristig stärken. Der Fokus liegt hier auf der Sicherung des Ertrags.
Projektwirtschaft – die Krise als Chance?
Die Krise zieht also ihre Kreise. Für viele Unternehmen brechen so neue Zeiten an. Das betrifft auch uns. Allerdings bietet die aktuelle Situation für netjobbing.de in jedem Fall eine Chance. Durch den vielerorts geplanten Abbau von Fixkosten, zum Beispiel durch die Auflösung von Zeitarbeitsverträgen, wird vermehrt auf Projektarbeit gesetzt. So kommt es zu einer Auslagerung von Aufgaben und Projekte werden wieder vermehrt extern vergeben. Der Trend geht eindeutig zur Projektwirtschaft. Schließlich kann durch diese Form der Arbeitsorganisation verhindert werden, dass sich Unternehmen in Zeiten einer Krise im Kreise drehen.