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Blog für Freiberufler und Projektarbeit

Eine private Altersvorsorge sichert das finanzielle Überleben im Rentenalter. Für Freiberufler sind hierbei vor allem die Rüruprente und die private Rentenversicherung interessant, da Selbstständige die Vorteile der Riesterrente nicht nutzen können.

Rüruprente

Die Rüruprente ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge, die speziell für Selbstständige erstellt wurde. Sie ist aufgrund ihrer umfangreichen Steuererleichterungen attraktiv. Für Selbstständige ist die Rüruprente die einzige Möglichkeit, steuervergünstigt fürs Alter vorzusorgen, da sie keine Riesterförderung erhalten können.

Prinzipiell können Beiträge zu Rürupverträgen als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Im Jahr 2010 sind bis zu 70 % der Beiträge steuerlich ansetzbar. Dieser Anteil steigt jährlich um 2 Prozentpunkte, sodass er im Jahr 2025 bei 100 % liegen wird. Das angesparte Kapital kann während der Einzahlungsphase nicht gepfändet oder bei Alg-2-Berechnungen als Vermögen gewertet werden.

Vorteilhaft ist auch die flexible Besparung. Der Versicherte kann mit kleineren monatlichen Beträgen anfangen, um die Kosten gering zu halten und diese später mit Einmalzahlungen oder höheren Beiträgen ergänzen.

Stirbt der Versicherte vor Rentenbeginn, so verfällt das eingezahlte Geld. Bei einigen Anbietern jedoch kann ein Hinterbliebenenschutz oder eine steuerlich nicht geförderte Beitragsrückgewähr vereinbart werden. In dem Fall sind die Angehörigen des Versicherten mit einer Hinterbliebenenrente abgesichert.

Auch wenn der Sparer nach Rentenbeginn stirbt, haben die Angehörigen nur Anspruch auf das Geld, wenn dies explizit im Vertrag steht. Auch hierfür muss der Versicherte eine spezielle Hinterbliebenenrente festlegen.

Private Rentenversicherung

Auch mit einer privaten Rentenversicherung können Freiberufler private Altersvorsorge betreiben. Gegenüber der Rüruprente bringt die private Rentenversicherung sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Die Beiträge sind seit 2005 nicht mehr als Sonderausgaben abzugsfähig. Im Unterschied zur Rüruprente ist es also nicht möglich, während der Einzahlungsphase Steuern zu sparen.

Bei privaten Rentenversicherungen kann man sich im Rentenalter das angesparte Kapital als Einmalbetrag oder als monatliche Rente auszahlen lassen. Auch hier erhält man die Rente lebenslang.

Die private Rentenversicherung bietet die Option der Rentengarantiezeit: Stirbt der Versicherte nach Rentenbeginn, so wird die Rentenauszahlung im Todesfall für einen vorher bestimmten Zeitraum fortgesetzt (zwischen 5 und 20 Jahren). Das Geld fließt dann für den vereinbarten Zeitraum den Hinterbliebenen zu.

Auch bei der Privatrentenversicherung stehen die Beitragsrückgewähr und der Hinterbliebenenschutz zur Auswahl. Es kann also vereinbart werden, dass bei Todesfall die Beiträge zurückerstattet werden.

Aus steuerlichen Gründen empfiehlt sich eine Vertragslaufzeit von mindestens 12 Jahren. Die Rente kann man frühestens ab dem 60. Lebensjahr erhalten. Abgesehen davon kann man selbst festlegen, wann die Rentenauszahlung beginnen soll.

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Kommentare Help Feed

Kina (Anonym)
vor 3 Monaten

Man sollte als Freiberufler am besten schon vorher mit dem Sparen beginnen.

Maxi (Anonym)
vor 3 Monaten

Also ich kann eigentlich nur jedem raten, so früh wie möglich Geld zur Seite zur schaffen. Von der staatlichen Rente kann ja sowieso leider keiner mehr Leben. 

Danke für deinen Beitrag!

Grüße



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